LEBENSOPTIK

Schau die Welt anders an und sie sieht anders aus. - Gaudi Egger


LEBEN = VERÄNDERUNG

Als Lebensoptik bezeichne ich die Betrachtung des Lebens:

Wir wachsen auf und machen dabei viele Erfahrungen, positive wie negative. Positive Erfahrungen sind schön und wohltuend, doch oft verblassen sie schnell. Negative Erfahrungen brennen sich jedoch ein und wir entwickeln eine Lebensoptik, die uns vor weiteren negativen Erfahrungen schützen soll. Diese Taktik erfüllt zwar ihren Zweck, doch sie schränkt uns auch ein. Aus Vorsicht vor weiteren negativen Erfahrungen verpassen wir leider auch sehr viele Möglichkeiten, weitere positive Erfahrungen zu machen.

Gaudi Egger Lebensoptik

Dieses Modell unterstützt dich dabei, deine aktuelle Situation besser zu verstehen (Vergangenheitsbewältigung) wie auch deine zukünftige (Ziel)Situation bewusster erreichen zu können.

 

Das Leben besteht aus einer endlosen Reihe von Veränderungen und diese Veränderungen sind prinzipiell ganz simpel aufgebaut.

 

Leben / Veränderung bedeutet:

Denken - Entscheiden - Handeln - Wiederholen

 

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. - Heraklit

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DENKEN

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Denken ist die Grundlage unseres Lebens: Alles, was dich umgibt, war zuerst nur ein Gedanke, eine Idee oder eine Vision. Die Natur lässt sich als "Idee eines Schöpfers" ansehen.

 

Unser Denken entscheidet in direkter Weise über unsere Gefühle: Positive Gedanken bringen positive Gefühle hervor und umgekehrt.

 

Im Durchschnitt gehen uns tagtäglich 60'000 Gedanken durch den Kopf: Davon sind 72 Prozent flüchtig, 25 Prozent sind negativ behaftet und nur etwa 3 Prozent sind positiv und aufbauend. Nur 3 Prozent!

 

Wir können unsere Gedanken zwar nicht abschalten, doch wir können durch etwas Übung bewusst Einfluss darauf nehmen.


ENT-SCHEIDEN

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Wie oben erwähnt, bestimmen unsere Gedanken auch unsere Gefühle. Anhand dieser Gefühle fällen wir dann Entscheidungen. Das Wort "Ent-Scheidung" deute ich als Scheidung zwischen dem, was ich will und dem, was ich nicht will. Sind wir zum Beispiel wütend, so entscheiden wir uns eher für etwas, das wir im Nachhinein bereuen. Fühlen wir uns gut, so fällen wir auch mutigere, sozialere, liebevollere Entscheidungen. (Achtung: Treffen wir Entscheidungen wenn wir frisch verliebt sind, so kann dies sehr unterschiedliche Auswirkungen haben.)

 

Zusätzlich kommt es noch darauf an, ob wir beim Entscheiden mehr auf unseren Verstand (Kopf) oder auf unser Gefühl (Bauch / Herz) hören.

 

Wichtig: Keine Entscheidung ist auch eine wirkungsvolle Entscheidung!


HANDELN

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Erst wenn wir uns entschieden haben, können wir ins Handeln kommen. Stürzen wir uns unentschieden (unentschlossen) in eine Handlung, so entsteht daraus ein genauso unentschlossenes Resultat.

 

Das Resultat einer Handlung hängt von deren Absicht ab: Die Absicht einer Friedens-Demo ist es, FÜR Frieden einzustehen. Eine Anti-Kriegs-Demo basiert hingegen auf der Absicht, GEGEN Krieg einzustehen. Dabei geht es also um Krieg und diese Demonstranten sind statistisch gesehen eher gewaltbereit als die einer Friedens-Demo.

 

Jegliche Handlungen mit der Absicht GEGEN irgendetwas sind also nicht nur ineffizient und sehr mühsam, sondern sie bewirken meistens sogar das Gegenteil seiner Absicht.


WIEDERHOLEN

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Wir alle haben in unserem Leben schon etliche Handlungen durchgeführt und jetzt liegt es an unserer Lebensoptik, wie wir damit umgehen und was wir aus diesen Erfahrungen machen.

 

Anhand deiner Lebensoptik bildest du dir eine Meinung über deine (nicht) umgesetzten Handlungen und aus dieser Meinung entstehen Gefühle. Mit diesen Gefühlen entscheidest du dein weiteres Vorgehen. Du kommst ins Handeln und es beginnt wieder von vorne: Der Kreis des Lebens schliesst sich.