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Das Leben als Influencer

 

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Das Leben als Influencer

 

Das Wichtigste vorab: Wir ALLE sind Influencer, ob wir es wollen oder nicht!

Influencer – oder zu gut Deutsch „Beeinflusser“ – scheinen in aller Munde zu sein.

Bei Influencern geht es vor Allem um Werbung, die man entweder für sich selbst oder für ein Produkt, eine Marke etc. macht und dafür bezahlt wird.

 

Doch genau das ist der springende Punkt: Wir alle sind wandelnde Werbeschilder! Influencer nutzen das einfach und machen Geld damit, alle anderen machen es gratis.

Ich denke das ist uns bewusst bei materiellen Dingen geht wie Kleider oder Elektronik, wo es um Marken geht, aber was ist mit unseren nicht materiellen Besitztümern, also mit unserem geistigen Eigentum, und was alles können wir damit beeinflussen?

 

Ein einfaches Beispiel dazu sind Abstimmungen, wo viele Leute das Gefühl haben, ihre einzelne Stimme hätte keinen Einfluss. Alle, die so denken und dann nicht abstimmen gehen, beeinflussen eben genau damit die Abstimmung, auch wenn es nur ein Zeichen von Desinteresse setzt. Falls man sich nicht für ein Ja oder Nein entscheiden kann und nicht abstimmen geht, setzt man ein Zeichen der Ignoranz. Geht man jedoch mit leeren Stimmzetteln abstimmen, gibt man zu verstehen, dass man unentschlossen ist und eine steigende Anzahl leerer Stimmzettel setzt wiederum ein klares Zeichen.

 

Unser politischer Einfluss ist jedoch stark begrenzt im Vergleich zu unserem alltäglichen Einfluss. Unser Verhalten und alles, was wir sagen, haben direkten Einfluss auf unser Umfeld und somit auf die gesamte Gesellschaft. Jeder von uns ist wie eine eigene Marke und präsentiert sich dem entsprechend in der Öffentlichkeit. Man kann sein, wer und was immer man will, das Leben ist wie eine geistige Fastnacht das ganze Jahr über!

 

Natürlich gibt es gewisse Einschränkungen, aber diese sind begrenzt. Aber die Anzahl Möglichkeiten sind es nicht, es kommt nur darauf an, worauf man sich konzentriert. Leider orientieren sich viele an anderen Marken und versuchen, diese nachzuahmen. Leider sehen viele nur die Einschränkungen und diese können schnell zur Last werden.

 

Es ist wichtig, für sich zu wissen, wie und wo man Dampf ablassen kann und dass man seinem Unmut Gehör verschafft. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass man jede dieser negativen Äusserungen mit jeder weiteren Äusserung ein wenig stärkt. Daher ist Negativwerbung auch Werbung und das verstärkt die Wichtigkeit, sich auf Positives zu konzentrieren. Positiv Denken ist Übungssache, Übung erlangt man durch stetige Wiederholungen, Weiderholungen bedeutet Arbeit und wir wissen alle, wie gerne man zusätzlich und zu allem obendrauf noch freiwillig arbeitet.

 

Jeder Einzelne von uns hat einen Einfluss auf unsere Gesellschaft! Wie nutzt du ihn?

Die Entscheidung liegt bei dir und alles beginnt, wie immer, bei dir selbst!

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